Konrad Adenauer Gymnasium, Bonn

Grenzenlos, märchenhaft und mittendrin: 6b bei der Probe des Beethovenorchesters

Verwöhnt wurden am Mittwoch, dem 24. Januar, die Ohren der Schülerinnen und Schüler der 6b, denn sie konnten, in Begleitung ihrer Musiklehrerin, Frau Wehmeier, die erste von vier besonderen Proben des Bonner Beethovenorchesters erleben: Dieses führt am Samstag, dem 27. Januar, unter der Leitung des Bonner Generalmusikdirektors Dirk Kaftan die symphonische Dichtung Scheherazade des russischen Komponisten Nikolai Rimsky-Korsakow aus dem Jahr 1888 im Forum der Deutschen Telekom auf. Die Musikschüler von Frau Wehmeier durften während der Probenarbeiten im Beueler Brückenforum direkt um das Beethovenorchester herum verteilt und zum Teil sogar neben einzelnen Musikern sitzen: Dann nämlich, wenn sie selbst das gleiche Instrument spielen, wie ihr professioneller Sitznachbar. Nachdem sie von der Bonner Musikpädagogin Eva Eschweiler herzlich willkommen geheißen und an ihre Plätze geführt worden waren, stellte sie der 1971 geborene Dirigent Dirk Kaftan auch gleich seinem Orchester vor, bevor dieses die 6b in die Welt der jungen Scheherazade entführte, die dem tyrannischen Sultan gegenübersitzend um ihr Leben erzählen muss, um ihn auf diese Wise als geschickte Märchenerzählerin mit viel Gespür für cliffhangerdavon abzuhalten, sie kurzerhand umbringen zu lassen und ihn zu besänftigen. Und so hatten die Schülerinnen und Schüler der 6b das Gefühl, viele Geschichten aus Tausendundeiner Nacht in Form von Musik vorgetragen zu bekommen und dabei zu sein, wenn der launische Sultan Furcht verbreitet, Sindbad der Seefahrer sich bei Piraten einschifft, ein Fest in prunkvoller orientalischer Ausgelassenheit in Bagdad gefeiert wird und der erste Violonist des Beethovenorchesters schließlich in einem nuancenreichen Solo zeigt, wie Scheherazade ihr Herz in dessen atemberaubender Gefühlsbandbreite vor den Hörern ausschüttet. Letzteres brachte dem Solisten sogar einen Applaus innerhalb der Probe ein. Und ebendiesen haben das Beethovenorchester und Frau Wehmeier für diesen wunderbaren Januarvormittag außerhalb unserer Schule mehr als verdient. Hinweis: Für die Aufführung am Samstagabend im Rahmen der Veranstaltung Grenzenlos sind nur noch wenige Karten erhältlich.

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Bad vibes für Holzwürmer, aber Wohlklang für das anspruchsvolle Ohr: Johannes Moser zu Besuch am Adenauer-Gymnasium

Er ist einer der begehrtesten Solo-Cellisten weltweit und viel unterwegs: Rund siebzig Konzerte gibt Johannes Moser jedes Jahr und doch hatten wir das Glück, dass es Frau Wehmeier gelungen ist, ihn für die Vorweihnachtswoche an unsere Schule einzuladen. Das Vergnügen dieses Besuchs ist in Worten kaum zu fassen, denn mit Johannes Moser, der auch im Rahmen von Rhapsody in School für sein Instrument und somit für klassische Musik insgesamt wirbt, war ein Musiker am Konrad-Adenauer-Gymnasium, der selbst neugierig ist und andere neugierig macht: Große Ohren bekamen sowohl die Schülerinnen und Schüler der 5c als auch die des EF-Musik-Kurses von Sunja Wehmeier, als nach kurzer musikalischer Ouvertüre mithilfe von Camille Saint-Saens Schwan (le cygne) aus dem Karneval der Tiere klar wurde, dass Johannes Moser in Begleitung eines etwa 320-jährigen Cellos unterwegs ist, dessen Wert auf etwa anderthalb Millionen Euro taxiert wird. Vor rund achtzig Jahren bezog ein Holzwurm für kurze Zeit in diesem Instrument Quartier, doch „Holzwürmer hassen die Schwingungen von Instrumenten und so war er schnell wieder verschwunden“, erklärt Moser den Zuhörern, die schnell für sein Instrument gewonnen sind und nun staunen, dass das Cello aus der Werkstatt Guiseppe Guarneris aus Cremona stammt, also einen Steinwurf von Stradivaris Werkstatt entfernt gefertigt wurde. Bemerkenswert ist auch das Ausmaß der Neugier des 38-jährigen Professors der Musikhochschule Köln an den Schülern, ihren Berufswünschen und ihrem persönlichen Bezug zu Musik und Instrumenten. Spürbar wurden die Schwingungen des Instruments beim Handauflegen zwischen Gabriel Faurés Après un rêve und einem Auszug aus Antonin Dvoraks Cellokonzert. Da die Zuhörer auch Wünsche äußern konnten, wurde neben Johann Sebastian Bach auch die Titelmelodie von Star Warpräsentiert. Als Johannes Moser dann nach diesen eher getragen-melancholischen Klängen mit der Prokofjew-Sonate (2. Satz) aufwartete und den reinen Schalk im Nacken regelrecht hörbar machte, stand die Bandbreite der musikalischen Möglichkeiten des Cellos endgültig außer Frage. Unser Dank geht neben dem Förderverein für seine finanzielle Unterstützung dieser Veranstaltung an Frau Wehmeier, die in diesem Schuljahr zum dritten Mal professionelle Musiker in einen mit Anschaulichkeit und Praxisbezug gesättigten Unterricht eingeladen hat und Johannes Moser so überzeugend am Flügel begleitete, dass man beim unvermittelten Abschied von Saint-Saens Schwan sogar die letzten Lichtreflexe des prachtvollen Tieres auf der dunkel schwankenden Wasseroberfläche hören und sehen konnte, sodass man nichts vergisst.
J. Juhre, faszinierter Zuhörer 

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“The Cliqque” am Konrad-Adenauer-Gymnasium

Am 6. März 2017 hatte unsere Musiklehrerin Frau Wehmeier eine große Überraschung für uns: Direkt zu Beginn unseres Musikunterrichtes klopfte es plötzlich an der Tür des Musikraums! Wir, die Klassen 7a und 7c, waren total überrascht, als auf einmal zwei Männer hereinkamen, die wir nicht kannten. Frau Wehmeier löste das Rätsel schnell auf und stellte sie uns vor – unsere Überraschungs-Gäste waren: die DJs James Durdon und Tommy Belgrano. Bekannt ist das DJ-Duo als: „The Cliqque“. Mit ihren Auftritten füllen sie Hallen mit bis zu zehntausend Menschen!

Ihr Musikstil geht von Deep House über Future bis Electro. The Cliqque legen seit 2015 gemeinsam auf und haben u. a. schon im World Club Dome, im Bootshaus, im Privileg auf Ibiza und in Quatar ihre Fans mit ihrer Musik begeistert. Für diejenigen von euch, die die Zwei nicht kennen, hier ein paar Tunes zum Reinhören: The Cliqque – Match (Original Mix)The Cliqque – Bad Beatz (Radio Edit)The Cliqque – Piranha (Original Mix) / OUT NOW. Wie im Flug vergingen unsere 90 Minuten Musikunterricht! Wir haben die Zwei mit Fragen über ihren DJ Alltag und ihr Equipment gelöchert. Auf alle Fragen haben sie uns geduldig geantwortet, und wir haben uns alles gespannt angehört. Das größte Highlight aber war, als sie uns einen neuen Mix von sich vorgespielt haben, der noch unveröffentlicht war! Am besten fand ich an den Beiden, dass man normal mit ihnen reden konnte, sie total nett waren und man das Gefühl hatte, man kann sie alles fragen! Besonders gut fand ich, dass sie uns auch ehrlich erzählt haben, dass man hart arbeiten muss, um erfolgreich als DJ zu sein. Die DJs The Cliqque kannte ich bis zu ihrem Besuch in unserem Musikunterricht nicht, aber sie haben mich mit ihrer Musik begeistert und mich zu einem Fan gemacht.
Kathy Gördebil, 7c

Veröffentlicht am 3. April 2017 von Juh unter der Kategorie Allgemein.

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Das Mozart Piano Quartett am Konrad-Adenauer-Gymnasium

Am Freitag den 17.02.2017 besuchte das Mozart Piano Quartett im Rahmen seines Bonn-Aufenthaltes die sechsten Klassen des Konrad-Adenauer-Gymnasiums für ein kleines Konzert in der Aula. Das Quartett bestand aus einem Cello, einer Viola (Bratsche), einer Violine (Geige) und einem Klavier. Die Instrumente wurden von den Musikern Peter Hörr, Hartmut Rohde, Mark Gothoni und Paul Rivinius gespielt. Das Quartett erfreute die Kinder und Lehrer der sechsten Klassen mit bezaubernden Musikstücken von verschieden Komponisten, darunter auch Mozart und Bach. Sie spielten nicht nur: Sie erzählten auch viel zu den Stücken und den Komponisten. Außerdem gaben sie interessante Informationen zu ihren Instrumenten. Zum Schluss gab jeder Musiker noch jeweils einem Kind, eine kleine Einführung in sein Instrument. Wir danken den Musikern des Mozart Piano Quartetts und Frau Wehmeier für den schönen Vormittag.
Fiona Kroseberg, 6c

Und das sagen die Schüler und Schülerinnen über das Gastspiel:

„Mir hat das Konzert sehr gut gefallen, da die Musiker uns die Hintergründe zu den Liedern erzählt haben und manche Schühler nach vorne gehen durften und eine kurze Einführung zu den Instrumenten bekommen haben. Außerdem fand ich gut, dass sie unsere Fragen so ausführlich beantwortet haben.“
Nicolai Sohl, 6c

„Ich fand das Konzert gut und es war auch gut dargestellt. Ich fand die Musikstücke gut ausgewählt. Besonders gut war, dass sie etwas zu den Stücken gesagt haben. An einer Stelle haben sie sehr lange geredet.“

„Mir hat das Konzert sehr gut gefallen, obwohl Klassik normalerweise nicht so mein Geschmack ist. Ich fand es außerdem cool, wie die Musiker über ihre Instrumente praktisch hinweggeflogen sind.“
Sören Kohls, 6c

„Es hat mir gut gefallen, dass die Musiker, bevor sie angefangen zu spielen, über die Bedeutung des Stückes gesprochen haben. Außerdem fand ich es sehr nett, dass manche Kinder auf den Instrumenten spielen durften. Ich habe sehr viel Neues über Musikrichtungen und Instrumente gelernt.“
Susanna Scholz, 6c

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